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    Dr. Thomas Brandstetter

    Freier Wissenschaftsjournalist

    Vom Forschen zum Schreiben...

     

  • Aus dem Physiklabor zum Journalismus

     

    Selber forschen hat Spaß gemacht. Als Experimentalphysiker war ich aber in erster Linie damit beschäftigt, meinen eigenen Stollen weiterzutreiben. Mittlerweile genieße ich den Ausblick des Journalisten.

     

    Ich betrachte es als Privileg, Forscher aus den unterschiedlichsten Fachbereichen interviewen zu dürfen - und als eine erfüllende Aufgabe, den Menschen die aktuellen Entwicklungen in der Wissenschaft näher zu bringen.

     

    Nach meiner Promotion in Physik und noch einigen weiteren Jahren in der universitären Forschung arbeite ich seit 2014 als freier Wissenschaftsjournalist. Meine Schwerpunktthemen sind Künstliche Intelligenz , Robotik und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

     

    Unter anderem schreibe ich für Bild der Wissenschaft, Technology Review und das P.M. Magazin.

     

    Mein Artikel "Deepfakes - Die vorgetäuschte Wirklichkeit" wurde mit dem Journalistenpreis Informatik 2020 der Universität des Saarlandes in der Kategorie Text (geteilter Preis) ausgezeichnet.

  • Leseproben

    Journalistenpreis Informatik 2020

    Mimik, Gestik, Stimmen: Dank Maschinellem Lernen wird es immer einfacher, Videos zu manipulieren – selbst für Laien

    Videos können heute schon mit relativ geringem Aufwand täuschend echt manipuliert werden. Das macht auch vor den Toten nicht halt. Noch dieses Jahr soll Hollywood-Legende James Dean mit einem neuen Film auf die Kinoleinwand zurückkehren.

    Bei der Erkennung von Mustern laufen uns die Maschinen langsam aber sicher den Rang ab. Doch können sie uns auch bei unserer ureigensten Stärke, dem Erkennen von Gefühlen, das Wasser reichen - oder gar unsere Persönlichkeit ergründen?

    KI-Bastler manipulieren Hollywood-Filme bereits jetzt nach Gusto. Die großen Studios tun sich noch schwer. Wenn die Technik einmal reif ist, wird sie das Kino für immer verändern.

    Der aktuelle Höhenflug in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz macht auch vor der Medizin nicht halt. Schon jetzt übertreffen die Algorithmen in manchen Bereichen menschliche Experten. Müssen wir damit rechnen, in Zukunft von Maschinen behandelt zu werden?

    Künstliche Intelligenz dringt immer weiter in den Alltag vor. In Zukunft soll sie ältere Menschen zu Hause unterstützen und ihnen länger ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Doch wie smart kann das Eigenheim sein? Und wann kommt der Roboter-Butler, der uns in den eigenen vier Wänden zur Hand geht?

    Die Salomonen drohen dem Klimawandel zum Opfer zu fallen und im Ozean zu versinken. Und das, obwohl die Beiträge der Bewohner zur Erderwärmung relativ gering sind. Doch der Meeresspiegel kennt keine Gerechtigkeit und steigt global gesehen auch nicht überall gleich schnell.

    Wien (APA) - Die Vereinigung von Quantenmechanik und Relativitätstheorie gilt als eine der größten Herausforderungen der Physik. Ein internationales Team unter Beteiligung der Universität Wien hat nun im Fachjournal "Nature Communications" eine Theorie vorgestellt, die Schlüsselelemente aus beiden Bereichen miteinander verbindet.

    KI-Pionier Sepp Hochreiter hat lernfähigen Maschinen ein funktionierendes Kurzzeitgedächtnis gegeben und damit maßgeblich zu ihrem aktuellen Siegeszug beigetragen. Wir haben den Professor gefragt, ob Künstliche Intelligenz auch ein Bewusstsein entwickeln kann - und welche Art von Gehirn sie dafür bräuchte.

    Österreichischen Physikern ist ein vielversprechendes Kunststück in der Quantenwelt geglückt. Das Ergebnis ihres Experiments könnte Technologien wie Quantenkryptografie und Quantencomputer vorantreiben– und einen weiteren Schritt in der Teleportation von Quantenzuständen bedeuten.